user_mobilelogo

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Das Drehscheibe-Team auf Reisen

Alle Jahre organisiert Rösli Nobs einen Ausflug für die Team-Mitglieder inkl. PartnerIn. Um 8.54 trafen sich 16 TeilnehmerInnen am Bahnhof Luzern. Die Reise führte entlang dem Jura nach Biel. Nach einem kurzen Spaziergang wartete das Schiff Stadt Biel auf uns. Mit einem wunderbaren Blick auf die Rebberge vom Bielersee, genossen wir einen Kaffee mit Gipfeli.
Bei Twann endete unsere Schifffahrt . In einem ehemaligen Weinkeller konnten wir beim Apéro den guten Bielersee-Wein degustieren. Anschliessend wechselten wir über die Strasse ins Restaurant „Zum alten Schweizer" zum Mittagessen. Und schon war die Zeit für die Rückreise gekommen, die über Biel, Olten wieder nach Luzern führte.
Es war ein gelungener und schöner Ausflug. Vielen Dank Rösli und Noldi.

 

 

 

Donnerstag, 28. September 2017

Führung IPA Polizeischule Hitzkirch

 

40 interessierte Emmer Seniorinnen und Senioren fanden sich pünktlich um neun Uhr vor dem Trainingszentrum Aabach ein. Von unseren beiden Führern, den Herren Winzenried und Frehner wurden wir freundlich willkommen geheissen. Die beiden, ehemalige Profis, der eine Kripochef und der andere Ausbildungschef bei der Kantonspolizei Aargau, teilten uns in zwei Gruppen ein. Die eine Gruppe begab sich auf einen Rundgang und besichtigte Lehrgebäude, Trainingshalle, Schiesskeller, Halle Ordnungsdienst und das Übungsdorf. Dazu erhielten wir detaillierte Angaben über die Art und den Inhalt der praktischen Ausbildung. Bei Halbzeit fand der Gruppenwechsel statt.

Die zweite Gruppe wurde über die Organisation der Schule, die Inhalte und die Abläufe der Schulung informiert. Die Ausbildung dauert total 1 Jahr. Davon 3 Blöcke Theorie und Handlungstraining in Hitzkirch und 2 x 1 Monat Lernaufenthalt im Stammkorps. Den Abschluss bildet die Eidgenössische Berufsprüfung.

Die IPH umfasst den Campus (ehemaliges Seminarzentrum) und die Kommende sowie das Trainingszentrum Aabach, wo das Handlungstraining stattfindet. Die IPH ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und beschäftigt 90 Mitarbeitende und verfügt über rund 200 Dozenten (aktive Polizisten mit entsprechender Befähigung). In 2 Lehrgängen können total 300 Aspiranten pro Jahr ausgebildet werden. Der IPH sind folgende 11 Kantone angeschlossen; AG, BE, BL, BS, SO, LU, ZG, SZ, NW, OR u. UR. Die IP feiert im September 2017 ihr 10-jähriges Jubiläum!

Wir alle waren vom Gesehenen und Gehörten sehr beeindruckt. Den beiden Führern gelang es ausgezeichnet uns die Ziele, Sinn, Zweck und Inhalte der Ausbildung sowie die Organisation der IPH näher zu bringen. Eine Erfahrung reicher begaben wir uns auf den Heimweg.

Bericht Hansruedi Salzmann Fotos Peter Fahrni

 

 

Donnerstag, 17. August 2017

Führung Läckerli-Huus in Frenkendorf

41 erwartungsvolle «Läckerli-Freundinnen und Freunde» bestiegen ab 13 Uhr an fünf Einsteigeorten den Reisecar der Fa. Robert Zemp. In Frenkendorf eingetroffen, wurden wir von unseren Führern, Frau Schweizer und Herr Disler in Empfang genommen. Zum Start besichtigten wir das imposante Werks-Gebäude, das drei aufeinandergestellten «Guetzli-Schachteln» gleicht, von aussen. Auf dem interessanten Rundgang erhielten wir einen kurzen Überblick über die Geschichte des Läckerli-Huus und viele Hintergrund-Informationen zu den Produkten und Herstellungsverfahren. Ein Einblick in das Lager sowie die Geschenkateliers rundete die Führung ab. Dazwischen wurden uns zahlreiche Leckereien, wie z. B. die berühmten Original-Basler-Läckerli und Rahm-Täfeli etc. serviert. Zum Abschluss erhielten wir noch ein Überraschungsgeschenk. Der Verkaufsladen schliesslich, erzielte durch unseren abschliessenden Besuch einen beachtlichen Tages-Umsatz! Auf der Rückfahrt löschten wir im gemütlichen Garten-Restaurant des Hotels Krone in Aarburg den von der Drehscheibe offerierten kühlen Trunk. Unser Chauffeur Manuel chauffierte uns anschliessend sicher und zufrieden nach Hause zurück.

Bericht H. R. Salzmann

 

Donnerstag, 29. Juni 2017

Führung Kloster Einsiedeln

Bei schönem Wetter fuhren 36 gutgelaunte Seniorinnen und Senioren mit dem Car Richtung Einsiedeln und genossen die vorüberfliegende, schöne Landschaft. An der Hofpforte des Klosters Einsiedeln, einer Benediktiner Abtei, empfingen uns Pater Lorenz und Pater Natha-nael. Im Innenhof erfuhren wir, dass das Kloster Einsiedeln um 934 an dem Ort gegründet wurde, wo der Heilige Meinrad als Einsiedler gelebt hatte. Die Mönchsgemeinschaft über-nahm die Regel des hl. Benedikt als Leitbild. Der hl. Benedikt fordert von seinen Mönchen stundenlanges Lesen.
In zwei Gruppen aufgeteilt besichtigten wir die Klosterkirche und die Stiftsbibliothek. In der wunderschönen Barockkirche erklärten uns die Pater Lorenz und Nathanael u.a. die ver-schiedenen Gemälde an der Decke. Wir besichtigten die Gnadenkapelle mit der Schwarzen Madonna. Unter dem Boden der Klosterkirche befindet sich die Grabesgruft, wo heute noch die verstorbenen Benediktiner begraben werden.
Anschliessend besichtigten wir die Stiftsbibliothek im prächtigen zweistöckigen Barocksaal. Wir staunten über die vielen wertvollen, in Kalbs- und Schweinsleder gebundenen Bände. Zum Beispiel auch Kostbarkeiten wie die „Zürcher Bibel" von Huldrich Zwingli, eine Rarität in der Stiftsbibliothek, Gouachen von Salvador Dali usw.
Nach den sehr kompetenten und interessanten Ausführungen ging es weiter zur historischen Druckwerkstatt im Kloster Einsiedeln. Dort erwarteten uns bereits drei „Schwarzkünstler". Wolfgang Czekalla und Kurt Rudin brachten uns die Schwarzkunst näher.
Wolfgang Czekalla führte uns auf die Spuren Gutenbergs. Er zeigte den Setzkasten mit 129 Fächern, den Winkelhaken und Bleilettern. Kurt Rudin erklärte uns eine der ersten Druckma-schinen, den Handtiegel. Er zeigte uns auf dieser Maschine den Druckvorgang eines Gau-tschbriefes. Mit viel Engagement und viel Herzblut führten uns die drei Schwarzkünstler in die Handwerkskunst ein. Sie setzen sich in ihrer Freizeit für das wertvolle Erbe Gutenbergs ein!
Bevor es auf die Rückreise ging, genossen wir den von Schwarzkünstler Peter Mainetti be-reitgestellte Apéro, u.a. mit dem vorzüglichen Kloster-Tischwein „Hemina", ein Sauvignon blanc, der in der Klosterkellerei ausgebaut und abgefüllt wird.
Auf der Heimfahrt gab es im Car für alle einen „Schafbock", ein Wallfahrtsgebäck aus Honig- und Eierteig – eine Einsiedlerspezialität!   Bericht: Therese Fahrni-Baumberger

 

Mittwoch, 7. Juni 2017

Kulturgeschichtlicher Rundgang durch Luzern

Am Mittwoch, 7. Juni 2017 trafen sich beim alten Torbogen vor dem Bahnhof Luzern über 40 Personen zum kulturgeschichtlichen Stadtrundgang. Mit grossem Interesse folgten die Seniorinnen und Senioren den sehr interessanten Ausführungen von Dr. Kurt Messmer.
Im ersten Teil erhielten wir einen Einblick in die spannende Zeit um 1900. Der Verkehr und Tourismus veränderten das Stadtbild. Bahnhof, Hotels, die Seebrücke erbaut 1870, Quai und Hotels symbolisierten den Aufbruch zur Moderne.
Wir besichtigten im zweiten Teil des Rundgangs Gassen, Plätze, Gebäude mit historischen Gemälden. Den Abschluss des Rundgangs bildete der Besuch  der Jesuitenkirche, aus der Zeit des Barocks. Ein kulturgeschichtlicher Glanzpunkt!
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen die interessanten und spannenden Ausführungen von Dr. Kurt Messmer.
Sicher werden wir in Zukunft die Stadt Luzern noch intensiver wahrnehmen!   Bericht: Therese Fahrni-Baumberger

 

 

Donnerstag, 18. Mai 2017

Führung Swiss Knife Valley Visitor Center in Brunnen

38 Damen und Herren von der Seniorendrehscheibe nahmen an diesem Anlass teil. Nach kurzer Begrüssung wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe begab sich unter kundiger Führung zur Besichtigung des Victorinox Museums ins Untergeschoss. Hier wurde die Geschichte des Messers sowie die Meilensteine der Firma Victorinox ab 1884 bis heute (2017) präsentiert. Zu entdecken waren ganz besondere Exponate, die seit Bestehen der Firma für besondere Anlässe im In- und Ausland produziert wurden. Wie viele Teile es für das bekannte Taschenmesser braucht, konnten wir an einem eigens hergerichteten Montageplatz sehen.

Victorinox beschäftigt weltweit rund 2000 Mitarbeitende in Voll- und Teilzeitstellen,
¾ davon in der Produktionsstätte in Ibach/Schwyz,die andern in den vielen Victorinox Brand Store in der Schweiz und im Ausland, wie z.B. in Paris, Tokio, Shanghai, Honkong sowie auf etlichen internationalen Flughäfen.

120'000 Messer pro Jahr produziert Victorinox für den Verkauf im In- und Ausland (60'000 Stück sind Taschenmesser, die anderen 60'000 sind Haushalt- und Berufsmesser) Victorinox vertreibt auch mit ihrem eigenen Label ein breites Sortiment an Uhren, Bekleidung, Reisegepäck und Parfüm.

Die andere Gruppe konnte auf zwei anderen Etagen verschiedene Highlights erleben. Es wurde uns vermittelt, wie Victorinox mit den Wirtschaftsunternehmen vom Schwyzer Talboden und von den Schwyzer Alpen vernetzt ist.
Mit diesen zusammen bieten sie Köstlichkeiten wie Schokolade, Käse, Fleischspezialitäten, Edelbrände, Weine usw. an.

Auch konnten wir im Mini-Kino in einer 12 minütigen Show die schönsten Plätze der Schwyzer Tourismusregion, das „Tal der Schweizer Messer" genannt, geniessen. Gleich anschliessend wurde uns noch in einem 8 minütigen Film die Herstellung des Victorinox-Taschenmessers gezeigt.

Nach der 1,5 Stunden Führung erhielten alle Teilnehmer zum Schluss noch das bekannte kleine, hübsche Victorinox-Taschenmesser für die Hand- oder Hosentasche.        Bericht: Hans Kiener

 

 

Donnerstag, 20. April 2017

Führung Straussenfarm Sempach

 

Um 14 Uhr fanden sich 24 Interessierte der Seniorendrehscheibe Emmen auf dem Hof Stockmatt in Sempach ein. Dort wurden wir vom Besitzer und Betriebsleiter Markus Grüter, welcher ein Straussenei (ca. 1 ½ kg schwer) in der Hand hielt, freundlich empfangen.Mit seiner Familie hat er innerhalb von 5 Jahren den bisher traditionell bewirtschafteten Bauernbetrieb mit Schweinehaltung und Milchproduktion in eine Straussenfarm umfunktioniert. Nebst der Straussenhaltung wird auf dem Hof weiterhin Acker- und Futterbau betrieben, es werden Hochstammobstbäume bewirtschaftet und Rinder für die Milch-Wirtschaft aufgezogen.

Herr Grüter führte uns durch seinen weitläufigen Betrieb. Mit seinem Fachwissen, seiner reichhaltigen Erfahrung und seiner sprühenden Leidenschaft für seine Strausse konnte er uns alle begeistern. Auf der Farm leben aktuell rund 120 Tiere (Strausse). Wir konnten vom schlüpfenden Küken bis zum ausgewachsenen Zuchttier die ganze Palette eines Straussen-Lebens bewundern. Nach Abschluss des Rundganges wurden wir von Herrn Grüter mit einem feinen Fleischplättli und Getränken bewirtet. Zufrieden, voller Eindrücke und mit neuen Erfahrungen über die Tierwelt kehrten wir nach Hause zurück.

24.4.17/hrs

 

Donnerstag, 23. März 2017

Besichtigung der Umweltarena Spreitenbach

 

31 Damen und Herren nutzten das Angebot der Seniorendrehscheibe Emmen zum Besuch der faszinierenden Umwelt Arena. Nach unserem Eintreffen wurde uns in einem Kurzfilm mitgeteilt, weshalb eine solche Arena für die Bevölkerung gebaut wurde und was der Grundgedanke dazu gewesen ist. In diesem Film wird auch darauf hingewiesen, wie wir und die kommenden Generationen zu unseren Ressourcen Sorge tragen müssen, damit die Welt nicht plötzlich vor einem „Kollaps" steht. Anschliessend konnten sich alle Teilnehmer auf den 3 Etagen im Detail informieren und auf viele interessante Fragen Antworten finden. Schade war, dass einige interaktive Module defekt waren – passt nicht zur Umwelt Arena.

Alle waren sich aber am Schluss einig, dass sich der Besuch gelohnt hat und ihnen viel Interessantes vermittelt wurde zu Alltagsfragen, zur ganzen Abfallentsorgung, zum bewussten Leben bezüglich Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Natur. Alles konnte man bei diesem 3-stündigen Aufenthalt nicht aufnehmen. Einige Teilnehmer werden in absehbarer Zeit wieder zur Umwelt Arena fahren um sich mit einigen Themen noch intensiver auseinander zu setzen.

Bericht: Hans Kiener

 

 

Donnerstag, 19. Januar 2017

Einführungskurs in die 1. Hilfe

 

Am Donnerstag, 19. Januar besammelten sich 32 interessierte Personen im Gersag, um sich von drei kompetenten Samariterinnen in die Erste Hilfe einführen zu lassen.
Das Ziel des Kurses war die richtige Beurteilung eines Notfalls, richtige Anwendung lebensrettender Sofortmassnahmen sowie das richtige Lagern eines bewusstlosen Patienten. Die Anwesenden konnten durch Thoraxkompression an Puppen lebensrettende Notfallmassnahmen üben. Auch mit einem Defibrilator konnte geübt werden.
Die weiteren Themen waren Hirnschlag, Blutstillung, Knochenbrüche, Hitzeerschöpfung, Verbrennungen, Vergiftungsnotfall.
Alle Teilnehmenden arbeiteten bei diesen Übungen sehr konzentriert. Es waren alle überzeugt, dass der Erste-Hilfe-Kurs unbedingt in ein bis zwei Jahren wiederholt werden sollte.
Die Samariterinnen freuten sich über das Interesse und teilten uns mit, dass sie uns gerne wieder einen Erste-Hilfe-Kurs anbieten werden.

Bericht: Therese Fahrni-Baumberger

 

 

Donnerstag, 12. Januar 2017

Kirschtorten-Führung in Confiserie Speck Zug

 

57 Damen und Herren der Seniorendrehscheibe Emmen nahmen an diesem Anlass teil! Nach der Begrüssung wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt.
Eine Gruppe durfte zuerst im edlen Kaffeehaus, das im Jahre 1945 erbaut wurde, ein feines Stück Zuger-Kirschtorte zusammen mit einem Kaffee geniessen. Das ist zugleich das Hauptgeschäft mit Confiserie und Produktion.
Die andere Gruppe wurde von 2 charmanten Confiserie-Lernenden im 3. Lehrjahr empfangen. Die eine Hälfte dieser Gruppe besichtigte den Kirsch-Keller, der anderen wurde in der Backstube in Arbeitsschritten 1:1 gezeigt, wie eine echte Kirschtorte hergestellt wurde. Beide Lernenden beantworteten die vielen Fragen so auch zum Kirsch und zur Herstellung der Torte sehr kompetent und ausführlich!

Der Name „Zuger Kirsch-Torte" darf nur für die Torte verwendet werden, wenn auch tatsächlich zu 100% Kirsch aus dem Kt. Zug für diese verwendet wird. So braucht es pro Torte ca. 2,5 dl Kirsch. Pro Woche werden ca. 150 Kirschtorten hergestellt, das etwa einen Jahresdurchschnitt von ca. 7'800 Torten entspricht. Dafür benötigt die Confiserie Speck ca. 2'000 Liter Zuger Kirsch!

Seit 1895 wird das Familienunternehmen Confiserie Speck nun in der 4. Generation weitergeführt und entwickelt. An 6 Standorten in der Stadt Zug hat die Confiserie ihre Verkaufsgeschäfte. Im 2016 übernahm die Confiserie Speck die Confiserie Fürst in Baar und somit ist es das erste Geschäft ausserhalb der Stadt Zug. Dass das Unternehmen stets bestrebt ist, nur beste Qualitäten den Kunden zu liefern ist der Beweis, als sie im 2016 mit Medaillen von verschiedenen Produkten ausgezeichnet und ihr zudem der Titel „Die beste Zuger Confiserie" verliehen wurde. Herzliche Gratulation!

Bericht: Hans Kiener

 

 

Dienstag, 5. Juli 2016

Besichtigung schweizerische Rheinhäfen Basel

 

Am Dienstag, 5. Juli 2016 fuhren 50 interessierte Personen ab Emmen/Emmenbrücke mit dem Car zur Besichtigung der Rheinhäfen nach Basel.
Bei einer Hafenführung wurden wir informiert, dass die Rheinhäfen für die Schweiz das Tor zu den Weltmeeren sind. In Basel, Birsfelden und Muttenz werden mehr als zehn Prozent aller Schweizer Importe umgeschlagen. Aus aller Welt finden die Güter via die Seehäfen Rotterdam, Antwerpen und Amsterdam über den Rhein ihren Weg in die grossen Getreidesi-los, Benzinlager, Containerstapel, Kohlenbunker und Lagerhallen der Rheinhäfen. 40% des Schweizer Aussenhandels läuft über die Region Basel ab.
Nach dem Informationsteil besichtigten die Teilnehmer/innen die interessante Ausstellung „Verkehrsdrehscheibe Schweiz". In der sehenswerten Ausstellung gibt es auch einen Ausblick auf die schweizerische Hochseeschifffahrt, die 2016 ihr 75-Jahr-Jubiläum feiert. Bei schönstem Wetter genossen wir die tolle Aussicht auf 45 m Höhe von der Terrasse des Ber-nouilli-Silos, das älteste Silogebäude im Rheinhafen Basel (1924), mit Fassungsvermögen von ca. 11'000 t.
Nach dieser sehr interessanten, von Vreni Meister und Hugo Bättig vorzüglich organisierten Besichtigung fuhren wir mit dem Car in die „Lange Erlen", wo wir im Gartenrestaurant einen Zwischenhalt einlegten, bevor wir diesen schönen Ausflug in Emmen/Emmenbrücke been-deten.

Bericht: Therese Fahrni-Baumberger

 

 

Dienstag, 21. Juni 2016

Führung Lötschberg Basistunnel

 

28 Personen fuhren mit dem Car via Brünig – Spiez nach Frutigen zum BLS-Interventionszentrum.
Nach der Begrüssung wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und die beiden Führer verstanden es mit einer „Prise Bernerhumor" viel Interessantes und Wissenswertes über den in Frutigen stationierten Lösch- und Rettungszug zu vermitteln. Der LRZ 04, so wird diese Komposition auch genannt, besteht aus einem Gerätefahrzeug, einem Tanklöschwagen, sowie zwei Rettungsfahrzeugen.
So erfuhren wir unter anderem, dass immer eine Einsatzgruppe 24 Std./365 Tage für einen Ernstfall auf Pikett vor Ort sein muss. Ab Alarmeingang muss der Zugführer die gesamte Komposition zusammen mit der Pikettmannschaft innerhalb von 15 Minuten zur Ausfahrt bereitgestellt haben.
Nach dieser Besichtigung musste jeder Teilnehmer eine gelbe Sicherheitsweste und einen Helm fassen. Anschliessend wurde uns in einem Informationsraum anhand des Modells vom Basis-Tunnel eine Rettung mit dem LRZ 04 aufgezeigt.
Danach wurden wir mit Kleinbussen nach Kandersteg zu den Tunnelsystemen gefahren. So erfuhren wir auch, dass seit der Eröffnung dieses NEAT-Basistunnels am 9. Dezember 2007 bis Ende 2015 weit mehr als eine Viertelmillion Züge durch diesen Tunnel gefahren sind! Die gesamte Tunnellänge beträgt 34,577 km.
Der Lötschberg-Basistunnel ist heute bis an die Grenze ausgelastet. Grund dafür ist einerseits das rasante Wachstum des Personen- und Güterverkehrs, anderseits die begrenzte Kapazität aufgrund des langen Einspurabschnittes. Die lange einspurige Strecke von 21 Kilometern verunmöglicht eine Ausweitung des Personen- und Güterverkehrs, engt den Spielraum in der Fahrplangestaltung stark ein und führt zu hohen Betriebskosten. Ein vollständiger Doppelspurausbau ist deshalb zwingend nötig.
Nach den weiteren Besichtigungen waren wir echt überwältig von diesen vielen Sicherheitseindrücken. Bei der anschliessenden Rückfahrt wurde dann noch einiges diskutiert. Zudem vermittelte uns Hans Heer, pensionierter Gemeinderat von Emmen, noch Interessantes von seinem Projekt, "Zur Vermeidung von Streitigkeiten bei Bauabrechnungen", das er damals zusammen mit einer Arbeitsgruppe explizit für die NEAT Lötschberg und auch für die NEAT Gotthard geschaffen hatte.

Gerne erinnert sich sicher jeder Teilnehmer, wenn er das nächste Mal durch den Lötschberg-Basistunnel mit dem Zug fährt, wie sicher dieser Tunnel schon damals gebaut wurde.  Bericht Hans Kiener

 

Mittwoch, 25. Mai 2016

Führung "Stromwelt CKW"

 

35 interessierte Seniorinnen und Senioren nahmen an der Führung in Rathausen teil. In einer Multivisionsshow zum Thema "Stromwende – Auswirkungen für uns, die Zentral-schweiz und CKW" erhielten wir einen eindrücklichen Einblick zur aktuellen und zukünftigen Situation der Stromproduktion und des Stromverbrauchs. Anschliessend gingen es in zwei Gruppen auf die Besichtigung des Wasserkraftwerkes und der Netzleitstelle Rathausen, das "Hirn" der Zentralschweizer Stromversorgung. Die beiden Führer Thomas Knüsel und Thomas Matter vermittelten uns viele interessante Informationen und beantworteten die vielen Fragen.
Zum Abschluss genossen wir einen reichhaltigen, von der CKW offerierten Apèro. Herzlichen Dank an die CKW und die beiden Führer. HRS

 

 

 

Mittwoch, 27. April 2016

Besichtigung der Betriebszentrals Migros in Dierikon

 

44 Personen von der Seniorendrehscheibe Emmen besuchten diesen höchst interessanten Betrieb. Gleich nach der Begrüssung und den Verhaltens- und Hygieneregeln wurden wir in 9er Gruppen von 5 adrett gekleideten Herren in Empfang genommen. Wir konnten die Produktion Fleischwaren (Frischfleisch- und Charcuterie-Produkte), die Abpackerei (Früchte/Gemüse), die Bananenreiferei, die Kommissionierungshallen und Plätze (Früchte, Gemüse, Blumen, Eier, Milchprodukte, Käse, Charcuterie, Fleischwaren und Getränke), sowie die gesamte Logistik (Fuhrpark) und hauseigene Entsorgung besichtigen.

Die riesigen Mengen in Tonnen, die da tagtäglich von den rund 1000 Mitarbeitenden in all den Produktionsräumen während 7 Tage der Woche (meist 3-Schichtbetrieb) verarbeitet werden, hat uns alle mehr als nur ins Staunen gebracht. Alle Führer haben uns mit viel persönlichem Engagement und „Herzblut" zusätzlich so vieles auch noch hinter den Kulissen gezeigt. Es war höchst interessant, was da alles in dieser Betriebszentrale für die Kunden angeliefert, produziert, verpackt und verteilt wird. Und dies alles unter dem bekannten Label „Die Umwelt und wir"!

Dass Umwelt und Entsorgung bei der Betriebszentrale der Migros in Dierikon nicht nur Worte sind, sondern auch wirklich von allen Mitarbeiten in die Tat umgesetzt wird, konnten wir alle 1:1 erleben. Zudem stimmt es, was wir in einem der abgegebenen Flyer lesen konnten: „ Wir alle sind für die Zukunft der nächsten Generation verantwortlich."

 

Migros 1        Migros 2        IMG 2840        Migros 4        Migros 5

 

März/April 2016

Kochkurs "Leichte Gerichte mit Frühlingsgemüse" - 13 Köchinnen und Köche zaubern feine Menus

13 Damen und Herren 6 Damen und 7 Herren) haben  vier herrliche Abende am Kochkurs der Senioren-Drehscheibe verbracht. Es waren intensive und freudige Abende unter der Leitung von Cecile Widmer. Von Hackbrätli zu Lachsfilet, von Geflügelspiessli zum Entrecote, dazu verschiedene Vorspeisen und immer ein Desserts. Alles bestens vorbereitet und sehr gut erklärt von der versierten Küchenchefin. Die etwas erfahrenen Frauen haben den etwas weniger versierten Männer unter die Arme gegriffen und so ist alles bestens gelungen. Bei einem feinen Glas Wein wurde das selber Gekochte gegessen und die Freude war bei allen sehr gross. Die Stimmung war harmonisch, aufgestellt und toll, besser geht's nicht. Nach dem gemeinsamen Küche aufräumen sind alle glücklich und müde nach Hause gegangen und habe zuhause die Menues nachgekocht.

 

 

 

 

Dienstag, 15. März 2016

Besichtigung Illusoria-Museum Hettiswil

36 Seniorinnen und Senioren besuchten das fantastische Museum in Hettiswil mit seiner Fülle von Illusionen. Wie der Name der Ausstellung schon andeutet, wird man dort in eine Welt voller Täuschungen und Illusionen geführt. Sieht man zum Beispiel auf einem Bild das Gesicht eines alten Mannes, entdeckt man bei näherem Hinsehen darin plötzlich eine sitzende Frau auf einer Alp. Der Künstler selbst, Sandro Del Pret, führte uns durch die Ausstellung und machte uns auf ganz verschiedene "Kniffe" aufmerksam. Auf dem Weg durch einen Tunnel vermittelten die tanzenden Lichter den Eindruck eines schwankenden Bodens. Fast ein Bisschen beklemmend war das Gefühl, als eine blinde Frau die Gruppe durch einen total dunklen Raum führte. Der weiche Waldboden und das Gezwitscher der Vögel ergab die Illusion, in einem Wald zu wandern. Auch nicht so einfach war es, in der absoluten Dunkelheit zu raten, was es zu Trinken gab. Am Schluss waren sich jedenfalls alle einig - es war eine eindrückliche Exkursion in eine bisher unbekannte Welt.

 

 

Mittwoch, 17. Februar 2016

Betriebsbesichtigung VBL

31 Interessierte fanden sich um 10.00 Uhr beim VBL-Depot an der Tribschenstrasse ein. Nach der Begrüssung durch die beiden Herren Bieri und Nuzzo, ging es in zwei Gruppen auf den rund 2-stündigen Rundgang. Dieser führte via Depot – Waschanlage – Werkstatt bis zur neuen Leitstelle. Der Rundgang wurde durch aufschlussreiche Erklärungen der Führer und durch Video-Einspielungen an den verschiedenen Rundgang-Haltestellen ergänzt und aufgelockert. Auch unsere vielen Fragen wurden beantwortet.
Der Leiter der neuen Leitstelle, Herr Hans Schmidli aus Emmen, vermittelte uns einen äusserst interessanten Überblick. Der Verkehr wird hier mit Hilfe der rechnergestützten Betriebsleitstelle überwacht und geleitet. Bei Problemen kann so unverzüglich eingegriffen werden.
Zahlen und Fakten: Bestand total 160 Fahrzeuge, davon täglich 150 auf 30 Linien im Einsatz. Länge Linien-Netz total 406.50 Km. Täglich werden 150'000 Personen befördert, jährlich 6 Millionen Kilometer zurückgelegt. Obwohl die Busse über keine Abfalleimer verfügen, müssen jährlich rund 1'800 Tonnen Abfälle entsorgt werden. Die VBL beschäftigt rund 470 Mitarbeitende.

 

 

Dienstag, 27. Oktober 2015

Besuch im längsten Tunnel der Welt - Rundgang im Gotthard-Basistunnel in Erstfeld

 

In einem Jahr ist es soweit. Der Gotthard-Basistunnel – mit 57 Kilometern der längste Tunnel der Welt und das Herzstück der Neat – wird im Herbst 2016 feierlich eröffnet. 24 Seniorinnen und Senioren, die maximal mögliche Teilnehmerzahl, benutzten die Gelegenheit, dem Jahrhundertbau-werk vor seiner Inbetriebnahme einen Besuch abzustatten.
Bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist, besuchten die Teilnehmenden als Einstieg die frei zugängliche Ausstellung im InfoCenter der AlpTransit Gotthard AG in Erstfeld. Baupläne, Simulatoren, Modellen und Kurzfilme boten einen interessanten Überblick über das beeindruckende Bauwerk. Anschliessend dislozierte man mit Kleinbussen zur NEAT-Kantine Amsteg. In einem einstündigen Referat, veranschaulicht durch Kurzfilme und Präsentationen, wurde das Projekt NEAT, seine Zielvorgaben und seine Realisierung aufgezeigt. - 1998 wurde mit den Ausbrucharbeiten am Tunnel begonnen. 2010 konnte der erste Hauptdurchschlag gefeiert werden. Ende Mai 2015 waren bereits 97 % der bahntechnischen Installationen eingebaut. Bis heute wurden rund 4 Mio. m3 Beton sowie 1.40 Mio. m3 Zement verbaut und ca. 3 Mio. m2 Stahlnetzte, 290 km Schienen und 154 km Fahrleitungen verlegt. Die Züge werden ab Dezember 2016 mit bis zum 275 Stundenkilometern durch den neuen doppelspurigen Tunnel brausen.
Ausgerüstet mit Helm-Warnweste und Selbstrettungs-Rucksack ging es mit Kleinbussen weiter durch den Zugangsstollen Amsteg direkt zum Basistunnel. Beim Rundgang zu Fuss schnupperten die Teilnehmenden Tunnelluft und liessen sich die vielfältigen Arbeitsschritte und technische Details im Tunnelbau durch fachkundige Führer erklären. Da bereits Testfahrten durchgeführt werden, konnte der eigentliche Bahntunnel nicht betreten werden. Ein grosses Schaufenster bot jedoch einen Einblick in die Tunnelröhre mit der fertigen Bahn-Infrastruktur. Voller bleibender Eindrücke und mit vielen Erinnerungsfotos im Gepäck wurde Rücktransport direkt zum Bahnhof Erstfeld in Angriff genommen.  Bericht H. Bättig

 

 

Dienstag, 22. September 2015

Tagesusflug Birnau - Kloster und Schloss Salem

 

Mit einem2-stöckigen Car fuhren 53 Personen der Seniorendrehscheibe Emmen Richtung Bodensee. Nach einem gemütlichen IKaffeehalt am Katzensee ging die Reise weiter nach Schaffhausen-Thayingen über die Grenze nach Deutschland. Ein weiterer Zwischenhalt erfolgte bei der prächtigen Klosterkirche Birnau. Es ist eine sehr schöne Kirch im Barockstil. Danach ging es weiter zum Schloss und Kloster Salem mit seiner schönen Gartenanlage. Wir erlebten auch eine interessante Führung von ungefähr eineinhalb Stunden in Kirche und Schloss und vernahmen viel lehrreiches ausw der Geschichte dieser Gebäulichkeiten. Man konnte gar nicht alles besichtigen, dazu reichte die Zeit nicht aus. Heute ist es ein Internat mit etwa 600 Jugendlichen, die Leben in die Anlage bringen. Nach dem Mittagessen, das allen schmeckte, fuhren wir nach Meersburg. Dort konnt man eine herrliche Aussicht vom Schloss aus über den Bodensee geniessen. Nach einer Stunde Aufenthalt brachte uns die Fähre wieder hinüber nach Konstanz. Car-Chauffeuse Irene lenkte uns gut und wir reisten zufrieden wieder nach Hause.  - Bericht Fredy Kurmann-

 

 

Donnerstag, 28. Mai 2015

Besichtigung Shiptec AG Luzern

 

Die Seniorendrehscheibe Emmen, stets auf der Suche nach interessanten Aktivitäten, machte am vergangenen Donnerstag, 28. Mai, mit 40 Personen Gebrauch vom Angebot der Shiptec AG zu einer Besichtigung der Werftanlagen und der dazu gehörenden Werkstätten. Auf dem Programm des von Hansruedi Salzmann organisierten Anlasses stand auch ein geschichtlicher Überblick über die Entstehung der Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee.

Hervorgegangen ist die Shiptec AG aus der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV). Die SGV ist die grösste Binnenreederei der Schweiz und verfügte schon früh über einen eigenen Schiffbaubetrieb. Ihr Ursprung lässt sich auf das Jahr 1836 zurückführen, als die erste Dampfschiffgesellschaft des Vierwaldstättersees gegründet wurde. 1870 fusionierte diese Gesellschaft mit später gegründeten Konkurrenzgesellschaften zum heutigen Unternehmen. Während der Transitverkehr von Personen und Waren zum Gotthardpass ursprünglicher Anlass der Gründung einer Dampfschiffgesellschaft war, gewann der touristische Verkehr auf dem See in den folgenden Jahrzehnten immer stärker an Bedeutung und stellt seit Eröffnung der Gotthardbahn 1882 den ganz überwiegenden Anteil. Die SGV betreibt heute eine Flotte von fünf historischen Raddampfern und 15 Motorschiffen. Am 1. Januar wurde die Werft als Tochtergesellschaft Shiptec AG selbständig.

Ihr erstes Schiff baute die SGV, damals noch unter dem Namen Dampfschiffgesellschaft des Vierwaldstättersees, mit dem Motorschiff Mythen. In der Folge entstanden neun weitere Motorschiffe vier von andern Werften vorgefertigte Schiffe. Dazu wurden fünf Schaufelraddampfer restauriert. 2012 entstand mit der Saphir ein neues, von ihrem Design her einer Motoryacht nachempfundenes Motorschiff. Im Treckendock wird gegenwärtig ein als Ersatz für die Rigi gedachtes Motorschiff mit ähnlich elegantem Erscheinungsbild und einer Kapazität von 1000 Passagieren gebaut. Vom Stapel laufen soll es, im Moment noch namenlos, im Laufe des Jahres 2017.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Besichtigung der Grossbaustelle Seetalplatz

 

Verschiedene Grossbaustellen prägen im Moment das äussere Erscheinungsbild der Gemeinde Emmen. Dies trifft ganz besonders für den Seetalplatz zu, welcher sich zurzeit fast täglich neu präsentiert. Fünfzig Seniorinnen und Senioren, die maximal mögliche Teilnehmerzahl, besichtigten die interessante Grossbaustelle bei schönstem Vorsommer-wetter.
Zu Beginn bot Oberbauleiter Hans Ruedi Ramseier an der übersichtlichen Planwand im Bauleitungszentrum einen ersten Überblick über das Grossprojekt im Kostenaufwand von gesamthaft 190 Millionen Franken. In zwei Gruppen, mit Helm und Schutzweste ausgestattet, wurde anschliessend zum rund einstündigen Rundgang gestartet. Unter kompetenter Führung wurde den interessierten Seniorinnen und Senioren eindrücklich vor Augen geführt, wie der „neue Seetalplatz" wächst, was bereits gebaut wurde und welche bautechnischen Herausforderungen auf der gegenwärtig grössten Baustelle im Kantons Luzern noch zu meistern sind. Mit Genugtuung wurde zur Kenntnis genommen, dass das Projekt im Bezug auf Termine, Kosten und Qualität weiterhin auf Kurs ist und dass grössere Verkehrsstaus dank umsichtiger Planung bisher vermieden werden konnten. Beeindruckend waren aber auch viele bauliche Fakten. So zum Beispiel der minuziös geplante Einbau und Ausbau der verschiedenen Brücken und Hilfsbrücken, die aufwändigen Kunstbauten für den Hochwasserschutz oder die vorgesehen gestalterischen Elementen. Die neue Flaniermeile am Ufer der kleinen Emme war bereits gut erkennbar und weckte Vorfreude auf den neuen, attraktiven Seetalplatz.
Zum Abschluss der Besichtigung war Gelegenheit geboten, sich bei einem willkommenen kühlen Getränk, ausgeschenkt von "Luzerner Bier", zu erfrischen und erste Eindrücke auszutauschen.

 

 

Dienstag, 21. April 2015

Städtliführung Sempach

 

32 interessierte Seniorinnen und Senioren liessen sich von den Herren Martin Steger und Walter Zürcher in zwei Gruppen das Städtli Sempach und das umgebaute Rathaus zeigen. Sie führten uns in die Vergangenheit.
Das Sempacher Rathaus wurde von 2012 – 2014 umgebaut und erstrahlt in neuem Glanz.
Im Eingang, früher wurde hier geschlachtet, in der Tuchlaube, im Burgersaal und im Foyer wird das politische, gesellschaftliche und religiöse Leben in Sempach vom Spätmittelalter bis heute in eindrücklichen Bildern gezeigt. So werden unter anderem das restaurierte Rathaus von 1474, der Sempacherkrieg von 1386 und der Nationalheld Winkelried thematisiert.
In der 1-stündigen Führung konnte Herr Steger viele Themen nur anschneiden. Es besteht aber die Möglichkeit mit zeitgemässen Medien (Tablet) die Begegnung der Geschichte alleine zu geniessen.
Durch das Städtli wurden wir von Herrn Walter Zürcher begleitet. So wanderten wir den noch z.T. erhaltenen Stadtmauern entlang, in die Gerbe- und Kreuzgasse und liessen uns das Sust-Haus erklären. Die drei Türme und das Löwendenkmal entlockten dem Führer lustige und interessante Geschichten aus früheren Zeiten, als er in Sempach noch zur Schule ging.
Er berichtet über den Sempachersee, der früher Sursee-See geheissen hat und nach der Absenkung umgetauft wurde. Auch über die Kirche St. Martin Kirchbüel welche um 1000 herum gebaut wurde und die Kreuzkappelle wurde erzählt.
Ich denke, das Städtli Sempach wird von allen Teilnehmenden bei ihrem nächsten Besuch mit ganz anderen Augen betrachtet, denn die Führungen waren interessant und aufschlussreich.

 

Donnerstag, 26. Februar 2015

Besichtigung Kriminal-Technischer Dienst KTD der Luzerner Polizei

 

Zwanzig interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zu Beginn mit einer informativen Dia-Show über die Organisations-Strukturen der Luzerner Polizei und des KTD informiert. Dabei vermittelte uns Herr Urs Bühler einen vertieften Einblick in den Aufgabenbereich des KTD. Dieser stellt bei Straftatbeständen mit modernsten Methoden die Spurensicherung am Tatort und deren Auswertung sicher. Die Resultate unterstützen die Suche nach der Täterschaft und dienen letztlich als Sachbeweise im Strafverfahren. Die Luzerner Polizei ist das erste Polizeikorps in der Schweiz, welches die forensische Spurensicherung bei Ereignissen am Ereignisort, an Sachen und Personen und deren Auswertung nach Qualitätskriterien standardisiert hat. Alle Mitarbeitenden des KTD verfügen über eine Spezial-Ausbildung und sind hochqualifiziert.

Anschliessend besichtigten wir in zwei Gruppen unter der kundigen Führung der Herren Urs Bühler und René Aerni die Räumlichkeiten und Einrichtungen des KTD. Es war äusserst interessant zu verfolgen, was für komplexe Arbeitsabläufe und Vorgehensweisen für die Spurensicherung/-Auswertung notwendig sind. Auf unsere zahlreichen Fragen erhielten wir kompetente Antworten.

 

Mittwoch, 28. Januar 2015

Führung "Erlebnis Hofkirche" mit Kirchenschatz

 

Gerade die Hofkirche in Luzern ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass auch alte Gebäude mit ihrer Ausstattung in unserer heutigen Situation gut verstanden werden können, wenn man sie mit Geschichten verknüpft. Und genau da holten Pfarrer Beat Jung und der Führer, Herr Lang, die  vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung ab. Fast zu jedem Element dieser Kirche, angefangen mit der Architektur und fortgesetzt mit dem Taufstein, den Bänken, der Kanzel, den Altären, dem Chorgitter und dem Chorgestühl, wussten sie  etwas Besonderes, oft sogar eine Legende zu erzählen. Auch die vielen Details zur Orgel und zum mächtigen Dachstuhl fanden aufmersame Zuhörer. Dass die Kirche auch heute noch stark mit der Politik verbunden ist zeigt die Tatsache, dass Luzerns Stadtrat jeweils sein Einverständnis geben muss, wenn ein neuer Hofpfarrer  gewählt werden muss. Abgeschlossen wurde diese lebendige und interessante Führung mit der Besichtigung des sorgsam behüteten Goldschatzes mit den prächtigen Insignien.

 

 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Besichtigung der Kerzenfabrik Herzog AG in Sursee

 

Mehr als 125 Jahre alt ist sie, die Kerzenfabrik Herzog Kerzen AG. Gegründet 1888, beschäftigt sie heute 25 Mitarbeitende, die hochwertige Kerzen für den kirchlichen und weltlichen Gebruach herstellen. 32 folgten am erwähnten Donnerstag der Einladung der Seniorendrehscheibe zum Besuch dieses zwar kleinen, aber interessanten Betriebs mit der angegliederten Kerzenboutique.

Der Begrüssung durch Organisator Hugo Bättig folgte ein interessanter Rundgang. Den Auftakt machte CEO Frau M. Felder von der Herzog Kerzen AG mit einer instruktiven Einführung über die Betriebsstruktur, Produkte, Produktionsabläufe und verwendete Materialien. Sie gab praktische Typs rund um Kerzen und deren Handhabung und beantwortete kompetent diesbezügliche Fragen. Danach konnte man sich individuell ein Bild machen über die verschiedenen Arbeitsabläufe im überschaubaren Betrieb und sich, wenn nötig, vom freundlichen Personal weitere Auskünfte geben lassen. Natürlich durfte am Schluss ein Besuch in der mit einer grossen Auswahl von Kerzen ausgestatteten Boutique nicht fehlen und es bedurfte schon einer recht grossen Diszipin, wollte man dabei seinen Geldbeutel nicht über Gebühr strapazieren. Dass die Drehscheibe mit dieser Aktivität ins Schwarze getroffen hatte, zeigten die vielen positiven Rückmeldung am Schluss des Anlasses.

 

 

Donnerstag, 13. November 2014

Besichtigung "Haus der Zukunft"


Wie könnten unsere Häuser und Wohnungen in zehn oder zwanzig Jahren aussehen? Welche neuartigen technischen Hilfsmittel könnten in Zukunft besonders auch älteren Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden erleichtern und sicherer machen? Auf diese Fragen gab den 45 Beteiligten der Besuch des Zukunftshauses „iHomeLab" auf dem Campus der Hochschule Technik & Architektur mögliche Antworten. Gebäude-Intelligenz ist denn auch das zentrale Forschungsthema am iHomeLab. Ein Team mit achtzehn Informatik- und Elektroingenieuren erforscht zusammen mit den Studierenden den Einsatz neuster Technologien für mehr Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit in Gebäuden.
Geführt in zwei Gruppen erhielten die Besucherinnen und Besucher einen äusserst interessanten Einblick in die Zukunft des Wohnens. Abgerundet wurde der Anlass mit einem Film über die Baugeschichte der neuen Monte-Rosahütte, in deren Bau bereits einige der aufgezeigten Elemente integriert wurden.

 

 

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Besichtigung des Grossverteilers ALSO

 

Im Rahmen des Zyklus „Einheimisches Schaffen kennen lernen" organisierte die Seniorendrehscheibe die Besichtigung eines Betriebes, von dessen Wirken viele Emmerinnen und Emmer vermutlich nur eine vage Vorstellung haben.  
ALSO Schweiz ist der führende Grossverteiler und Logistikanbieter für die Branchen IT, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation in der Schweiz. Der Name „ALSO" stand für den Gründer Bruno Gabriel schon lange fest. Er hatte sich überlegt, wie er zu einem guten Firmennamen kommen könnte. Daraus wurde schnell „ALSO", im Sinne von: Alle reden vom Mikrocomputer-ALSO packen wir's an! Gegründet wurde der Betrieb 1984 in Hergiswil. 1988 übernahm die Schindler Holding die Aktienmehrheit an der ALSO Holding AG. Dann folgte 1993 der Bau des 1. Logistikcenters hier in Emmen und 1999 der Bezug des neuen Bürogebäudes. Weitere Schritte waren die Übernahme der Logistik-Aktivitäten von Swisscom Mobile, von Datastore, ACS Trading AG und Dicom (Samsung Generalimporteur). ALSO wuchs also seit 1984 in rasantem Tempo und beschäftigt heute in der Schweiz rund 450 Mitarbeitende an den Standorten Emmen und Renens.

Fast vierzig Personen beteiligten sich an der von Hansruedi Salzmann mustergültig organisierten Besichtigung. Sie erhielten, unterteilt in zwei von profunden Kennern der Materie geführten Gruppen einen äusserst interessanten Einblick in die Arbeitsabläufe des auf der Welt drittgrössten Verteilers von IT, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Den Abschluss machte ein von ALSO gespendeter, grosszügig bemessener Apéro, für den wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken.

 

 

Donnerstag, 18. September 2014

Exkursion Mont Terri St. Ursanne

 

Seit 1996 forscht und experimentiert man im Felslabor Mont Terri in der Nähe von St. Ursanne in Laborstollen von 500 m Länge rund 150 m unter Tag. Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts wird unter der Leitung des Bundesamtes für Landestopografie die Eignung des Tongesteins "Opalinuston"für die Lagerung von stark radioaktiven und andern chemischen Abfällen sowie die CO2-Speicherung akribisch genau untersucht. Am Projekt beteiligt sind fünfzehn Firmen und Forschungsinstitute aus der ganzen Welt. Das Felslabor dient einzig der Forschung, radioaktive Substanzen werden dort nicht gelagert.

Die Seniorendrehscheibe Emmen, stets auf der Suche nach interessanten Aktivitäten, machte am vergangenen Donnerstag Gebrauch vom Angebot zu einer Besichtigung dieser interessanten Forschungsstätte. Alle 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich äusserst beeindruckt vom Gebotenen, auch wenn dem Einen oder dem Andern der Kopf vom (mehr als) reichhaltigen vermittelten Zahlenmaterial etwas gebrummt haben dürfte. Ihnen allen aber dürfte in Zukunft der Begriff Felslabor Mont Terri sicher kein Buch mit sieben Siegeln mehr sein.

 

 

 

Montag, 1. September 2014

Besichtigung VOLG Winterthur

 

39 Personen folgten vergangenen Montag, 1. September, der Einladung der Seniorendrehscheibe Emmen zur Besichtigung des VOLG-Verteil-Zentrums in Winterthur. Der informative Rundgang, abgerundet durch einen grosszügigen Imbiss, wusste sehr zu gefallen.
Den Einstieg in die Besichtigung machten ein Kurzreferat, unterstützt von einer Präsentation über die geschichtliche Entwicklung von VOLG (Verband Ostschweizerischer landwirtschaftlicher Genossenschaften) und ihrer heutigen Struktur. Mit vier Ladenformaten, angepasst an die jeweilige Bevölkerungsgrösse der Ortschaften, ist die zur fenaco-Gruppe gehörende Firma mit ihren 550 Läden heute äusserst erfolgreich. Ihre Produkte sind zwar in der Regel etwas teuer, doch die Tatsache, dass dafür im eigenen Dorf eingekauft werden kann, rechtfertigt dies bei weitem.
Dass die Belieferung all dieser Läden auch mit Kleinstmengen eine riesige logistische Meisterleistung darstellt, zeigte der anschliessende Rundgang durch das Verteilzentrum. Es ist anzunehmen, dass alle am Besuch Beteiligten es in Zukunft als weniger selbstverständlich ansehen, wenn sie ihre Produkte in einem der nahen VOLG-Läden aus einem Regal nehmen werden.

 

 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Besichtigung Flyer-Fabrik Huttwil

 

Bei regnerischem Wetter nahmen 15 Unentwegte mit  einem Mietbus des Hammer-Autocenters den rund 50 Kilometer langen Anfahrtsweg nach Huttwil unter die Räder. In der Flyerfabrik angekommen, wurden wir von Frau Hermann, unserer Führerin, freundlich begrüsst. Im Showroom besichtigten wir anschliessend die ersten E-Bikes der Geschichte. Das allererste Modell wurde mit einer Autobatterie und dem Scheibenwischermotor eines LKW angetrieben. Heute sind es sage und schreibe vierzehn Modelle, die Flyer zum Verkauf anbietet. Nachher führte uns Frau Hermann durch das vor fünf Jahren gebaute, auf dem energetisch neuesten Stand sich befindliche Fabrikgebäude. Und dies quer durch die Büro-und Verwaltungsabteilung  und den Produktionsbetrieb. Es war sehr interessant, ihren Ausführungen zu folgen und gleichzeitig den Montagearbeiten zuzusehen.

Erstaunlich auch die Entwicklung der Firma. Sie wurde vor nur gerade zwölf Jahren gegründet und startete mit ebenso vielen Mitarbeitern. Heute arbeiten 200 Personen im Betrieb und eine Erweiterung des Fabrikgebäudes ist in Planung.

Nach der Besichtigung ging es zu den Probefahrten. Dazu waren dann wegen des schlechten Wetters nur gerade fünf Personen bereit. Sie nutzten die Gelegenheit, mit verschiedenen Modellen einige Runden auf dem Werkgelände zu drehen. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv bis begeistert. Die geplante Gruppenausfahrt wurde, ebenfalls weger den misslichen Wetterverhältnisse, abgesagt. Um 16 Uhr nahmen wir die Rückfahrt unter die Räder.

 

 

Mittwoch, 21. Mai 2014

Auf Zeitreise zu Jeremias Gotthelf 

Es war nicht nur das Wetter, das sich bei diesem Abstecher in Gotthelfs Stammlande von seiner besten Seite zeigte. Auch die ganze Abfolge bei diesem von Hansruedi Salzmann mustergültig organisierten Anlass wusste die 41 Teilenhmerinnen und Teilnehmer zu begeistern. Der eindrücklichen und interessanten Besichtigung unter Führung im Gotthelf-Zentrum folgte ein feines Zmittag mit Top-Service und einem Wirtepaar, das sich geradezu perfekt um die Belange seiner Gäste kümmerte. Abgerundet wurde die Zeitreise mit einem Zwischenhalt bei Kambly in Trubschachen, sehr zum Leidwesen des Carchauffeurs, der wegen der erheblich gestiegenen Zulast an Guetzlis bedeutend mehr Treibstoff für die Rückreise verbrauchte als geplant.

 

 

Kontakt Details

Jörg Schneider

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!